Midland Bouncers Season Awards 2017

 

Die Saison 2017 liegt nun schon eine Weile hinter uns, Zeit also zurückzublicken und die wichtigsten Spieler auszuzeichnen!
 

Bouncers out im Viertelfinal – Playoffs 30.9.2017 Winterthur

 

Zum ersten Mal seit der Gründung des Bouncers Flag Teams im Jahre 2015 wurden die Playoffs
erreicht. Entsprechend gross war die Vorfreude und man wollte sich von der besten Seite zeigen
und selbstverständlich auch in die Halbfinals vorstossen. Leider zogen die Bouncers einen
schwachen Tag ein und schieden sang und klanglos in den Viertelfinals gegen die Pikes aus
Luzern aus.

 



PLAYOFFS BABY!!! – Flag Gameday 23.9.2017 Witikon

Da der Platz für den Gameday in Neuchâtel wegen anhaltenden Regenfällen als nicht
bespielbar deklariert wurde, haben die Verantwortlichen den Gameday kurzerhand auf den
23.9.2017 nach Witikon verschoben. Für die Bouncers blieb jedoch, ausser der viel kürzeren
Anfahrt, alles beim Gleichen. Wollte man in die Playoffs, mussten mit den Rhinos aus
Solothurn sowie den Vipers aus St. Gallen zwei direkte Konkurrenzen aus dem Weg geräumt
werden. Somit war die war die Marschrichtung klar: "You win, you're in!"

PLAYOFFS!

Unser Flagteam konnte sich dieses Wochenende mit zwei hart erkämpften Siegen gegen die
St.Gallen Vipers (31:22) und Soly Rhinos (32:25) für die Playoffs der NFFL 2017 qualifizieren!

Schon am nächsten Samstag geht es für die Bouncers gegen die drittplatzierten Luzern Pikes
um den Einzug ins Halbfinale.
Das letzte Aufeinandertreffen im Juni gewannen die Luzerner knapp mit 26 zu 21, wir drücken
aber fest die Daumen, dass die Bouncers dieses mal als Sieger vom Platz schreiten können.

Go Bouncers!


 

Ein Gameday zum Abhaken – Flag Gameday 26.8.2017 Zürich Fluntern

Die Sommerpause ist vorbei und mit dem 6. Gameday in Zürich wurde der Spielbetrieb wieder
aufgenommen. Für uns standen vier Spiele an. Zwei als Refereeteam und je eines gegen die
Mockingbirds sowie die Renegades aus Zürich. Der Plan war simpel, gut spielen und die direkten
Konkurrenten auf einen Playoffplatz in Bedrängnis bringen. Leider kam alles anders…

Eigentlich möchte man nicht zu viele Worte darüber verlieren, doch gehört es zum Schicksal des
Schreiberlings auch über Negatives zu berichten. Gegen die Mockingbirds startete man motiviert
und auch konzentriert. Der erste Drive klappte grundsätzlich gut und die Offense konnte sich
schon bald in der gegnerischen Platzhälfte positionieren. Leider wurde kein Touchdown erzielt.
Im Gegenzug erzielten die Mocks ihre ersten sechs Punkte. Angestachelt von diesem Erfolg
legten die Mockingbirds los wie die Feuerwehr. Unsere Defense versuchte weiterhin die Drives
der Mockingbirds zu stoppen, jedoch gelang dies nur halbwegs. Die Birds verstanden es, unser
Spiel zu lesen und Fehler wurden gnadenlos ausgenutzt. Zudem holte die Offense einen
rabenschwarzen Tag ein und brachte das Kunststück fertig, nicht einmal auf dem Scoreboard zu
erscheinen. Somit kam es zum klaren Verdikt von 38 zu 0 für unseren ersten Gegner aus
Zürich.

Kaum war das Spiel zu Ende, blieb uns keine Zeit um unsere Wunden zu lecken. Mussten wir
uns doch sofort auf Feld zwei verschieben um gegen die Renegades unser zweites Spiel zu
bestreiten. Entsprechen „hässig“ ging das Team zu Werke und schon im ersten Drive gelang es
unserem Center sich durch die generische Defense zu tanzen und den ersten Touchdown des
Tages zu erzielen. Der Damm schien damit gebrochen und es konnte gut mit dem Schweizer
Meister mitgehalten werden. Weitere Touchdowns durch unsere Nummern 88 und 17 folgten.
Doch leider schlich sich bei der Offense wieder Unkonzentriertheit ein. Gute Bälle konnten nicht
gefangen werden, Pässe wurden geblockt oder endeten gar in Interceptions. Die Renegades
setzten ihre schnellen Spieler ein und diese überrannten unsere Defense Mal für Mal. So ging
auch das zweite Spiel mit 24 zu 67 zu unseren Ungunsten aus.

Was sind nun die Erkenntnisse aus so einem Tag? Gewichtige Absenzen von Stammpersonal
sowie der Einsatz von Unerfahrenen soll nicht als Ausrede dienen. Vielmehr liegt es an jedem
einzelnen den Fokus und die Konzentration aufrecht zu erhalten. Die Holzhände zu Hause zu
lassen und die Routen sauber zu laufen. Die Trainings zu besuchen und so Routine und
Spielverständnis zu erhalten. Denn hier ist das Defizit auszumachen. Durch Absenzen und
ständige Wechsel kann sich kein Stamm entwickeln und somit auch keine Routine innerhalb des
Teams. So genug analysiert und gewerweisst. Ein jeder von uns weiss selbst, an was er arbeiten
muss und am kommenden Samstag geht es in Neuenburg mit den Rhinos aus Solothurn und den
Vipers aus St. Gallen erneut gegen zwei direkte Konkurrenten um die Playoffs weiter.